Stuttgart: Notruf-Rettungseinsatz-Skandal
Rettungskräfte stehen hilflos vor Wohnungstür und warten auf Schlüssel von der Malteser-Hilfsorganisation
- zwischenzeitlich verstarb meine Mutter hinter der Wohnungstür !!!

dieser entsetzliche Tod kann jeden treffen,
wenn man nicht sofort etwas dagegen unternimmt !!!

Unterstützen Sie bitte die Forderung nach Gesetzesgrundlagen für Rettungskräfte
mit Ihrem Statement   Statement bitte hier klicken

kennen Sie jemanden in Ihrem Umfeld mit einem Notrufknopf,
dann stellen Sie die
lebenswichtige Frage nach dem Schlüssel

Vielen Dank

 

Staatsanwaltschaft Stuttgart stellte Ermittlungsverfahren ein

- meine Mutter 81 Jahre/alleinstehend, vital, eigenständig   verstarb am 01. März 2011  
 
gegen 01:20 Uhr drückte sie wegen Luftnot auf den Notrufknopf
  der in diesem Fall, Malteser Hilfsorganisation
- jegliche Hilfe kam zu spät, obwohl 2 Rettungswagen nur 5 Minuten später vor der Wohnungstüre waren
- denn nach spätestens 10 Minuten hätte man durch eine Reanimation das Leben meiner Mutter retten können
- aber man konnte nicht in die Wohnung
- denn eine einfache Wohnungstüre darf "rechtlich" von notärztlichen Rettungskräften nicht gewaltsam geöffnet werden
- möglicher Sachschaden ca. 200,- Euro, steht "rechtlich" im Verhältnis zu einem Menschenleben
- erst nach 15 Minuten entschloss sich einer der Rettungskräfte in einer lebensgefährlichen Aktion,
  über das Dach/Dachfenster in die Wohnung einzudringen

wie konnte das passieren

da "rasen" Rettungskräfte mit Martinshorn, Blaulicht und ohne Tempolimit innerhalb von 5 Minuten zum Einsatzort,
können aber nicht in die Wohnung

weshalb

Privatpersonen, in diesem Fall der Malteser Hilfsorganisation, erhalten Wohnungsschlüssel, um bei einem eingehenden Notruf
über eine nicht in Baden-Württemberg ansässige Rettungsleitstelle, den Wohnungsschlüssel zum Einsatzort zu bringen

da "fahren" diese Personen ohne Martinshorn, Blaulicht und Tempolimiteinhaltung zum Einsatzort,
unter der Vorgabe nach maximal 45 Minuten vor Ort sein zu müssen (Schlüssel traf nach 40 Minuten ein)

 

die Nacht

 

01:46 Uhr

meine Mutter drückte den Notrufknopf der Malteser

01:54 Uhr

2 Rettungswagen waren innerhalb von ca. 4 Minuten nach dem Notruf fast zeitgleich von der Filderklinik in Filderstadt-Bonlanden vor dem Haus.

zwischen
01:47 Uhr
und
02:32 Uhr

Malteser
mehrfache Nachfrage über die Leitstelle bei den Maltesern
"wo bleibt der Schlüssel" ?
"ist unterwegs"


über dieses schmale Vordach stieg ein Rettungsassistent unter Lebensgefahr in die Wohnung. Das Badfenster war schräg gestellt.

hätte man diese normale Wohnungstüre aufgedrückt,
wäre meine Mutter noch am Leben

02:45 Uhr

wurde ich von einer Polizeidienststelle in Stuttgart angerufen. 

ca.
04:30 Uhr

war ich nach Rücksprache mit Ärzten in der Filderklinik 

ca.
18:00 Uhr

wurden die lebenserhaltenden Maßnahmen auf der Intensivstation auf die Hälfte zurückgefahren, mit der Begründung dass keine Hoffnung mehr besteht.

19:56 Uhr

schlief meine Mutter mit einem leichtem Lächeln im Gesicht ein.

 

offene Fragen

 

Eine von mir beauftragte Anwaltskanzlei, sah hierzu keinen Handlungsbedarf !!!

 

1 Stunde Anfahrtsweg
- die Malteser haben auf ihrer Webseite die Aussage dass
  "Rettung innerhalb von 15 Minuten vor Ort ist"
  das ist richtig - aber die Schlüssel nicht !!!
  siehe: Malteser Notfallrettung

 

Blaulicht ...
-
da fahren Rettungskräfte mit Blaulicht, Martinshorn und Nichteinhaltung von
  Geschwindigkeitsbegrenzungen zum Unfallort und können nicht helfen ?

 

Schlüssel
-
weshalb befinden sich "Privat"-Schlüssel nicht bei den Rettungsleitstellen
  in unmittelbarer Nähe (z. B. Nürtingen) sondern irgendwo in Esslingen
  bei "Privat-Dritten" ?
- Webseite der Malteser gibt an dass die Schlüssel in einer
  "Hausnotruf-Zentrale" aufbewahrt werden ?  Link

 

Deutsches Rotes Kreuz
-
laut Aussage eines Arztes der Filderklinik hätte nur das DRK "Notruf-Schlüssel"
  in den zuständigen Rettungsleitstellen ?

 

Wohnungstüre
-
hätte man die einfache Wohnungstüre "sofort" aufgedrückt,
  wäre maximal ein Schaden von ca. 200,- Euro entstanden ?
- meine Mutter wäre gerettet worden ? (lt. Ärzte in der Filderklinik)

 

über das Dach
-
nach fast über 15 Minuten nahm man den Weg über das Dach
- in einer für den Sanitäter lebensgefährlichen Situation ?

 

Notarzt
- es sei unverständlich,
  so die Malteser laut Protokoll
,
  weshalb der Notarzt so lange abgewartet hat ?

 

außer Achtlassung einer Dienstanweisung
-
weshalb sieht die Staatsanwaltschaft keinen Grund in der strafrechtlichen
  Verfolgung ?

 

Schuldfragensuche zwischen Staatsanwälten
-
schriftliche Meinungsäußerung dass die unerklärbare Wartezeit
  wohl zu Lasten des Oberarztes ginge und kein Versäumnis seitens der Malteser
  darstelle ?

 

keine Ermittlungen gegen "Hauptverantwortliche"
-
weshalb ermittelt die Staatsanwaltschaft nicht gegen die Verantwortlichen
  des Hausnotruf-Vertrages (die Malteser), sowie gegen Notärzte und deren
  Handlungsmöglichkeiten in Notsituationen ?

 

Kompetenz-Unklarheiten
-
weshalb wartet man auf einen Schlüssel wenn davon auszugehen ist,
  dass hinter einer einfachen Wohnungstür jemand mit dem Tode ringt ?
- welche Gesetzesgrundlage ermächtigt dazu ?

 

Obduktion
- tritt bei Sauerstoffmangel, bzw. zu spät erfolgte Reanimation
  eine Lungenembolie ein ?
- sind die angeblich "wesentlichen" Obduktionsbefunde maßgebend für eine
  Beurteilung dass meiner Mutter sowieso nicht mehr zu helfen war ?
- zieht man für solche Beurteilungen nicht entsprechende Arztberichte zu
  Lebzeiten hinzu ?

 

 

diese Fragen sind bis heute ungeklärt

sofern sich eine rechtliche Seite findet, diesen Fall noch einmal zu prüfen,
liegen 180 Protokollseiten der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen,
bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart, sowie auch in meinem Besitz befindlich
 zur Einsicht bereit.